Ein Plus-Energie-Haus lässt sich leider noch nicht aus dem 3-D-Drucker heraus drucken. Über die genaue Rezeptur streiten sich noch die Fertighaus-Hersteller. Jeder Haus-Anbieter „kocht seine eigene Rezeptur“.
Wichtig sind insbesondere folgende Komponenten, die ein Haus zu einem Plusenergiehaus und damit zu einem Kleinkraftwerk werden lassen:
– eine hoch wämegedämmte luftdichte Gebäudehülle
– eine kontrollierte Wohnraumbelüfung
– eine regenerative Wärmeerzeugung durch Solaranlage
– eine Photovoltaikanlage für das „mehr“ an überschüssiger Energie
– ein energieeffizientes Heizsystem z.B. Wärmepumpe / Geothermie
– hochenergieeffiziente Hausgeräte und Beleuchtung
Die Vorteile eines Plusenergiehauses liegen damit auf der Hand. Sie verfügen über ein energieautarkes Haus, das auch energetisch Überschusse erwirtschaftet. Die Einspeisung in Elektrofahrzeuge oder Nachbargebäuden und die Einspeisung ins Stromnetz gegen die im EEG festgelegte Einspeisevergütung sind daraus resultierende Optionen.